Spontaner Januarbericht

Der sonnige Winter setzt sich fort und tatsächlich bin ich noch nicht vollständig im Jahr 2017 angekommen. Ich bin immer noch ein wenig in dem „Das Jahr hat ja gerade erst begonnen, ich kann es also langsam angehen lassen.“-Modus und habe gerade mit Erschrecken festgestellt, dass der Januar fast schon wieder vorbei ist.

Aber tatsächlich habe ich eine neue Leidenschaft für mich entdeckt, den Dartsport. Was als abendliches Zappen im Fernsehen begann, wobei ich zufällig an der Darts-WM hängenblieb, ist nun darauf hinausgelaufen, dass hier eine Dartscheibe hängt, an der ich mindestens zwei Stunden am Tag trainiere. Falls jemand eine vergleichsweise kostengünstige und mental anspruchsvolle Sportart sucht, kann ich ihm das Werfen von aus Osram bestehenden Pfeilen auf eine im Abstand von 2,37 Meter und in 1,73 Meter Höhe befestigte Scheibe nur empfehlen.
Im Zuge der Befestigung des Boards musste ich einen Baumarkt aufsuchen. Da ich nur eine Packung schrauben erwarb und der Weg zurück ins Parkhaus über eine kurze Treppe führte, wäre dies wohl der schnellste Weg gewesen, doch ein Mann, beladen mit mehreren Kanthölzern (die hoffentlich keine gewaltsame Verwendung finden werden), rief den Aufzug herbei und so obsiegte meine Faulheit und ich schloss mich ihm an. Er stand direkt neben den Tasten für die einzelnen Etagen und fragte mich, wohin ich denn wollte. Als ich ihm sagte, dass ich ins erste Parkdeck müsste, schaute er mich und mein zugegebenermaßen nicht beeindruckend schweres Päckchen Schrauben ungläubig an und äußerte mit zweifelnder Stimme, dass es ja nur fünf Treppen bis dahin wären.
„Erstmal, junger Freund, sind es fünf TreppenSTUFEN und keine fünf Treppen. Und wenn du noch weiter meine Geduld erschöpfen solltest, werde ich dir dein Kantholz über den Schädel ziehen!“.
Diese Äußerung hielt ich jedoch zurück, an einem Freitag sollte man keinen Streit beginnen. So beschied ich mich mit einem bestimmt äußerst einschüchterndem Blick.

Und sonst so? Das Jahr hat vergleichsweise unspektakulär begonnen. In der Tat warte ich immer noch auf neue Erlebnisse, die es wert wären, beschrieben zu werden. Aber noch geht alles seinen gewohnten Gang, wahrscheinlich muss die in dieser Gesellschaft weit verbreitete Inkompetenz noch kalibriert werden. Und ich fürchte, dies wird der Fall sein, sobald die Landtagswahl in NRW ansteht, die mich schon jetzt sehr besorgt. Ich kann nur an jeden appellieren, sich die Rede von Björn Höcke anzuhören und sich einzugestehen, dass solch widerliche Ansichten nicht wählbar sind. So sehr ihr auch mit der aktuellen Regierung unzufrieden sein möget, öffnet den Populisten nicht Tür und Tor!

Und das war es für heute, bis bald!

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