Urlaubsreif

Es ist geschafft, ich muss für den Rest des Jahres nicht mehr arbeiten! Zugegeben, es ist auch nicht mehr viel vom Jahr übrig, aber dennoch freue ich mich extrem. Das Jahr bot viele Herausforderungen und Eindrücke, nicht zuletzt meine bestandene Abschlussprüfung. Insofern bin ich froh, in den nächsten zwei Wochen ein wenig zur Ruhe kommen zu können.
Aber natürlich bot die letzte Woche einige erwähnenswerte Erlebnisse, die es nun aufzubereiten gilt.
Einen Großteil meiner Weihnachtsgeschenke, mit denen ich mein engstes Umfeld zu beglücken gedenke, habe ich online bestellt. Und ein Teil dieser Lieferung sollte mir am Anfang der Woche zugestellt werden. Ich bekam auch eine freundliche Benachrichtigung per E-Mail, dass mein Paket zwar nicht direkt an mein Zuhause geliefert wurde, aber an einen Paketshop in der Nähe. Soweit ist man das ja gewohnt, ich hatte mich schon darauf eingestellt, mit dem Zustellungskärtchen zu einem missmutigen Kioskbesitzer zu fahren, der im umkämpften Paketshopgewerbe Fuß zu fassen. Ich fand aber leider keine solche Karte in meinem Briefkasten vor und öffnete nochmals irritiert die E-Mail. Auf der interaktiven Karte konnte man glücklicherweise den Standort seines (hoffentlich) zukünftigen Besitzes orten und ich war relativ schockiert, als ich sah, dass sich mein Paket in Duisburg befand. Ich wohne in Düsseldorf.
Gut, die Entfernung ist keine Weltreise, aber wenn ich vorhätte, mich eine halbe Stunde durch den Berufsverkehr ins wundervolle Ruhrgebiet zu quälen, würde ich meine Waren direkt bei einem Geschäft kaufen. Der größte Hohn war aber, dass die Position meiner bestellten Ware auf der interaktiven Karte durch einen lachenden Weihnachtsmann angezeigt wurde. Dankeschön, DPD, für diese Weihnachtsfreude.
Glücklicherweise ließ sich dieses Missverständnis durch einen Telefonanruf klären und die Ware wurde tatsächlich zu einem Paketshop in meiner Nähe geliefert.

Nach diesem Stress wollte ich meine Seele ein wenig auf der Japanmeile in Düsseldorf baumeln lassen. Normalerweise fahre ich dorthin mit der Straßenbahn, aber in der Weihnachtszeit ergreift eine gewisse Faulheit Besitz von mir, also fuhr ich mit dem Auto zum Hauptbahnhof und suchte ein Parkhaus auf. Dieses gehörte zu einem Deutsch-Japanischen Hotel und zunächst erschien alles normal. Es gab eine Einfahrt, im Inneren waren Parkplätze, so wie man sich ein gewöhnliches Parkhaus vorstellt. Dann galt es aber, dieses Parkhaus zu Fuß zu verlassen. Und das stellte sich tatsächlich als schwierig heraus, da ein Ausgang nicht ausgeschildert war. Sofort ergriff mich der Drang nach einem Abenteuer (Ja, für einen Stadtmenschen ist solch eine Erfahrung bereits ein Abenteuer) und ich suchte einen Weg durch das Parkhaus, möglichst ohne überfahren zu werden.

Irgendwann hatte ich diesen Ausgang auch gefunden und konnte die Welt japanischer Waren entdecken. Und ja, ich liebe die Kreativität der Japaner. Hier sei beispielsweise eine Melonenlimonade erwähnt, in deren Flaschenhals sich eine Glaskugel befindet, die man hinunterdrücken muss, um trinken zu können. Warum? Weil sie es können. :3

Die kommende Woche werde ich damit verbringen, die letzten Weihnachtseinkäufe zu erledigen, mir Star Wars – Rogue One anzuschauen und entspannt den Klängen des neuen Meisterwerks von Kollegah zu lauschen (was ich euch nur wärmstens empfehlen kann).
Und dann steht ja auch wieder ein Rückblick auf das vergangene Jahr an. Es bleibt das Motto der vergangenen Monate: So viel zu tun, so wenig Zeit!

Insofern, genießt die Weihnachtszeit mit euren Liebsten, ertragt ihre Macken mit Geduld, genießt ihre positiven Eigenschaften und sammelt Kraft für den Start eines neuen wundervollen Jahres!

3 Kommentare zu „Urlaubsreif

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