Neues Licht im grauen November!

Um mal wieder ein wenig Farbe in den grauen Herbstalltag zu bringen, erstrahlt dieses Sammelsurium wirrer Gedanken nun in neuem Glanz. Ich hoffe, die Qualität meiner Beiträge kann mit der optischen Entwicklung Schritt halten, aber ich bin erstmal guter Dinge.

Kommen wir nun von dieser umfassenden Änderung, die ihr nun mit verschiedensten Lauten der Bewunderung lobpreisen dürft, zurück zum Kerngeschäft: Meinem Alltag voller Abenteuer und interessanter Mitmenschen. Zugegebenermaßen war es in letzter Zeit verdächtig ruhig. Ich weiß nicht, ob meine geschätzten Mitbürger ihre Kraft für die Weihnachtszeit sammeln, die sie damit verbringen werden, in tausenden Geschäften kleinere Ringkämpfe um Geschenke zu führen oder aber nur vollkommen in der herbstlichen Tristesse versinken. Ich hoffe auf Ersteres, denn ich möchte nicht von einer Horde phlegmatischer Stimmungszombies umgeben sein.

Ein kleiner Moment des Aufsehens bot sich mir, als ich mich im Aufzug meiner Arbeitsstätte mit einem Kollegen unterhielt, dass man besser nicht die gelbe Taste mit der Alarmglocke betätigen sollte, um nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit des missgelaunten Pförtners zu erregen, als eine lachende Dame ebendiesen Knopf betätigte. Ich sah sie mit vor Angst geweiteten Augen und langsam beginnender Hyperventilation an, während sie schulterzuckend nuschelte „Funktioniert eh nicht“ und gelangweilt von meiner Aufregung den Aufzug verließ.
Nun, ich war zunächst erleichtert, dass kein Gebrüll von der Pforte drohte, aber gleichzeitig war mir angesichts der Vorstellung eines echten Zwischenfalls im Aufzug ein wenig mulmig zumute. Immerhin gibt es in einem gewöhnlichen Aufzug kein fließendes Wasser, keine Toilette und nichts zu essen, ganz abgesehen vom mangelnden Platzangebot. Insofern ist dies kein schöner Ort für ein paar lauschige Stunden im Herbst. Immerhin würde in der Situation die Arbeitszeit weiter zählen, was ein kleiner Pluspunkt wäre.

Und natürlich pflege ich auch weiterhin den Gang zum Fitnessstudio. Besser gesagt, die Fahrt zum Fitnessstudio. Wenn ich schon Sport mache, kann ich auch erwarten, mit meinem beheizten Gefährt dorthin zu gleiten!
Jedenfalls ist dieser Tempel der körperlichen Ertüchtigung im Winter besonders gut besucht, was mich manchmal leicht nervt. Ich finde Sport extrem entspannend, aber eben allein. Ich will weder von einer Deowolke umgeben sein (ich glaube manchmal, dass gewisse Menschen das Deo nicht auftragen, sondern tatsächlich transpirieren), noch will ich den schnellen Atem von Leuten im Nacken spüren, die exakt das Gerät, an dem ich gerade trainiere, als nächstes in Besitz nehmen wollen und es deshalb mit ihrem massigen Körper abschirmen.
Dazu wurde in der Tiefgarage Zeuge eines gerade stattgefunden Unfalls und war erstaunt, wie man es schafft, sich gegenseitig mit 10 km/h in einer Tiefgarage, wo man darauf gefasst sein muss, dass jemand sein Auto abrupt zum Stehen bringt, ins Auto zu fahren. Vielleicht hatte man auch einfach Spaß an einer Kaltverformung. :3

Das soll es fürs Erste gewesen sein. Kommt gut durch die Woche (auch ausnahmsweise ohne eine astrologische Vorhersage) und macht euch bereit für zukünftigen Content!

6 Kommentare zu „Neues Licht im grauen November!

  1. Du erwartest doch nicht wirklich, dass Autofahrer in Tiefgaragen damit rechnen, dass jemand abrupt stehen bleibt? Ich meine, sonst müssten sie im Winter ja auch mit Schnee rechnen, an Zebrastreifen mit Fußgängern und im Gebirge mit Steigungen und Gefällen. Nein, also du solltest deine Erwartungshaltung wirklich nochmal überdenken 😀

    Achja, der neue „Look“ gefällt mir!

    Gefällt 1 Person

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