Spontanbericht #4

Heute war ein solcher Tag, der es tatsächlich geschafft hat, mich für einen Moment sprachlos zu machen. Ich bearbeitete einen von unzähligen Anträgen in dieser Woche oder besser gesagt, ich wollte ihn bearbeiten. Es hat tatsächlich jemand im für den Vornamen des Antragstellers reservierten Textfeld „Vorname“ eingetragen. Das ist kein Scherz, diese Person hat dies als seinen Vornamen angegeben. Ich muss das wiederholen, um es tatsächlich als real zu begreifen.
Jene Augenblicke sind es, die mich ratlos zurücklassen. Solche Leute sind wahrscheinlich auch mit dem stetigem Abwechseln von Ein- und Ausatmen überfordert oder hinterfragen die Reihenfolge vom Kauen und Schlucken, wenn sie Nahrung zu sich nehmen.
Die Aufforderung, seinen Namen anzugeben ist keine Herausforderung, die kognitive Höchsleistungen oder eine in weit entfernten Sphären befindliche Kreativität verlangt.
Aber auch eine solche Banalität kann durch zerebrale Fehlzündungen unserer Mitmenschen für verblüffende Ergebnisse sorgen.
Und damit bleibt mir für heute nichts weiter, als euch einen geruhsamen Abend zu wünschen!

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