Offener Brief an die Verantwortlichen von Hannover 96

Offener Brief an den Vorstand von Hannover 96:

Sehr geehrte Verantwortliche des Hannoverschen Sportverein 1885, sehr geehrter Martin Kind,

hiermit bewerbe ich mich offiziell als Cheftrainer bei der ersten Mannschaft von Hannover 96. Die sportliche Talfahrt in dieser Saison ist unübersehbar und hat sich bereits in den letzten Jahren abgezeichnet. Obwohl es ein augenscheinlich cleverer Schachzug war, den Abstiegskampf in die Hände des erfahrenen Michael Frontzeck zu geben, der bereits Alemannia Aachen und beinahe auch die Borussia aus Mönchengladbach in den Abstieg führte, scheint seine Arbeit momentan keine Früchte zu tragen.
Trotz meines zugegebenermaßen jungen Alters fühle ich mich absolut bereit und gewappnet für die Aufgabe als Cheftrainer in der ersten Fußballbundesliga.

Als Referenzen weise ich Folgendes vor:
In der Fußballsimulation FIFA errang ich mannigfaltige Erfolge und Auszeichnungen. Mit den unterschiedlichsten Mannschaften erreichte ich die nationale Meisterschaft, sowie sogar internationale Pokale. Mein größter Erfolg ist sicherlich der Gewinn der ersten Fußballbundesliga mit Fortuna Düsseldorf in der Saison 2013/2014. Dies sollte meine Fähigkeit belegen, auch mit Mannschaften, die nicht mit unerschöpflichen finanziellen Mitteln gesegnet sind, große Erfolge zu erzielen.

Dies erreiche ich durch eine sehr direkte, offensive Spielweise, die auf der Basis einer kampfbetonten und clever im Stellungspiel agierenden Defensive steht. Dazu erreiche ich die Spieler auch emotional, wodurch sie in jedem Spiel an und über ihre physischen und psychischen Grenzen gehen können, wenn die Situation es erfordert.

Im Kader Ihrer Mannschaft sehe ich großes Potential, auch die Bundesliga zu überraschen und in naher bis mittlerer Zukunft zu dominieren. Ein technisch versierter Spieler wie Kiyotake wird meine zentrale Figur, dazu werde ich Charlison Benschop helfen, der Torjäger der Bundesliga zu werden, der Robert Lewandowski wie eine schlechte Kopie von Luuk de Jong aussehen lassen wird.

Einen Abschluss der Fußballlehrerausbildung kann ich bisher nicht vorweisen. Doch auch dies stellt kein Problem dar. Ich schlage vor, zunächst nicht als offizieller Trainer zu agieren, sondern die Mannschaft im Hintergrund zu leiten, während ich die A-Lizenz erwerbe.
Ich hoffe, Sie von meinen Qualitäten in einem persönlichen Gespräch überzeugen zu können und Ihnen zu beweisen, dass ich der Trainer bin, von dem Martin Kind nachts träumt (an dieser Stelle seien homoerotische Fantasien strengstens verneint), also Josep Guardiola 2.0.

Mit freundlichen Grüßen,

S.H.

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